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Werkstätten

Gärtnerei

Es ist immer wieder ein kleines Wunder, wenn sich ein junges Pflänzchen seinen Weg durch die Erde bahnt und die Keimblätter dem Licht entgegenstreckt. Dass sich dieses Spektakel rund ums Jahr wiederholt – dafür sorgen die Gärtner. Im Freiland und im Gewächshaus wachen sie über das gute Gedeihen des Demeter-Gemüses, darunter Radieschen und Spinat, Tomaten, Salat, Kohl und Kürbisse, sogar Physalis und Melonen. Der gute Geschmack und die ausgezeichnete innere Qualität stehen dabei stets im Vordergrund – ganz zu schweigen von der ästhetisch reizvollen Anmutung einer urig gewachsenen Möhre.

Um dem Kunden durchweg frische Ware in höchster Qualität bieten zu können, scheuen die Mitarbeiter mit dem grünen Daumen keinerlei Mühen, ernten im Winter den Feldsalat in gedrungener Haltung und pflegen im Sommer die bis zu drei Meter hohen Tomatenpflanzen in schwindelnder Höhe. Um Läuse und Spinnmilben in Schach zu halten, setzen sie auf Nützlinge wie Schlupfwespen  und Raubmilben. Das Regenwasser zur Bewässerung der durstigen Pflanzen im Gewächshaus entstammt zwei Zisternen. Ganz nebenbei produziert man noch eine viertel Million Jungpflanzen in Profi-Qualität: von Tomaten und Paprika bis zu Kohl und Zwiebeln. Auch Sommer-Schnittblumen, Kräuter und Bingenheimer Saatgut kann der Hausgärtner beim jährlichen Jungpflanzenverkauf erstehen. Nicht zuletzt engagieren sich die Tennentaler Pflanzenbau-Experten in der Erzeugung samenfesten Saatguts sowie der Erhaltungszucht. Ihren Wissensschatz geben sie alljährlich an eine neue Generation von Auszubildenden weiter.

Es ist eine ausgelassene, lockere und arbeitsame Stimmung, in der die Gärtner ihr Tagwerk verrichten. Um jedem assistenzbedürftigen Mitarbeiter eine sinnstiftende Tätigkeit zu ermöglichen, gliedern sie die anfallenden Arbeiten so weit wie möglich auf. Ob man die Möhren nun nachsortiert, in eine Kiste packt, wiegt oder etikettiert – jeder Einzelne leistet seinen Fähigkeiten entsprechend einen Beitrag zum fertigen Produkt. Kurzum: Trotz der teils starken Produktion von hochwertigen Produkten, ist es der Mensch, der in der Gärtnerei im Mittelpunkt steht und individuelle Förderung erfährt.

Öffnungszeiten für den Jungpflanzenverkauf

Mitte März bis Ende März

Montag bis Freitag 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr

April bis Ende Mai

Montag bis Freitag 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr
Samstag 10 bis 12 Uhr

Juni bis Ende Juni

Montag bis Freitag 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr

Ab Juli bis Saisonende

Selbstbedienung und Bezahlung im Dorfladen