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Über uns

Meilensteine

in der Entwicklung der Dorfgemeinschaft Tennental

Die Vorgeschichte

Mitte der 1980er Jahre fällt in der Dorfgemeinschaft Lautenbach die Entscheidung, eine Dependance zu gründen. Die Hintergründe: Lautenbach wächst, die Grenzen sind erreicht – und viele Menschen mit Assistenzbedarf möchten nach der Schulzeit in der Lehr- und Lernzeit bleiben. Das Sozialministerium Baden-Württemberg und der Landes-Wohlfahrtsverband erteilen die grundsätzliche Genehmigung für das Vorhaben. Die Suche nach einem geeigneten Standort beginnt. Wäre der Ammerhof in Tübingen vielleicht eine Option? Nein, es wird das Tennental in Deckenpfronn!

1991

  • Das Siedlungskonzept der neuen Dorfgemeinschaft wird der Öffentlichkeit am 15. Mai in der Sitzung des Deckenpfronner Gemeinderats vorgestellt
  • Wir übernehmen die Landwirtschaft des Hofes Wolf
  • Die ersten Tennental-Bewohner ziehen in den ausgebauten Schuppen, der sich zuvor im Besitz von Hilde Lutz befand
  • Nach dem ersten Krippenspiel im Stall werden regelmäßig die Jahresfeste gefeiert
  • Der Bibelabend am Samstagabend und die Morgenfeier am Sonntagmorgen finden erstmals statt
  • Regelmäßige Tennental-Konferenzen und Retreats führen das Kollegium zusammen
  • Besuche bei anderen Einrichtungen und Fortbildungen ermöglichen es, auch den Bedürfnissen von Menschen mit hohem Hilfebedarf gerecht zu werden
  • Projektplanung und Genehmigungsverfahren für den Bau des Tennentals mit Architekten, der Projektsteuerung, Behörden und Geldgebern
  • Die Spendengruppe Tennental bildet sich

1993

  • Grundsteinlegung der Dorfgemeinschaft Tennental:
    Wir feiern mit vielen Beteiligten ein großes Fest im Zelt

1994

  • Bezug des ersten Wohnhauses mit zwei sozialtherapeutischen Großfamilien
  • Die Arztpraxis im Tennental öffnet ihre Türen

1995

  • Erster Tag der offenen Tür
  • Fortgesetzte Planungs- und Bautätigkeit:
    Weitere Wohn- und Werkstattgebäude entstehen, ebenso das Gemeinschaftshaus

1997

  • Von nun an erfolgt der Unterricht der Heilerziehungspflege-Ausbildung vollständig im Tennental.
    Viele junge Menschen sind als HEP-Auszubildende wesentlicher Bestandteil der Dorfgemeinschaft. Auch Landwirte und Gärtner – später kommt der Arbeitserzieher mit dazu – bildet das Tennental aus. Nicht zuletzt bereichern Praktikanten und Zivildienstleistende (inzwischen: Bundesfreiwilligendienstleistende) unseren Alltag

1998

  • Feierliche Einweihung des ersten Bauabschnitts
  • Die erste Michaeli-Tagung der ganzen Dorfgemeinschaft findet statt und wird dann zur Tradition
  • Wir erarbeiten Leitbilder für die Dorfgemeinschaft
  • Kontinuierlich wird an der Struktur des Trägervereins gearbeitet. Nach langer und intensiver Zusammenarbeit mit Lautenbach entwickeln sich im Lauf der Jahre eigenständige Strukturen bis hin zu eigenständigen Vereinen und einer gemeinsamen gGmbH.

1999

  • Beginn des zweiten Bauabschnitts:
    Drei weitere Wohnhäuser entstehen und die Werkstätten werden erweitert – wir bauen die Bäckerei, die Lebensmittelverarbeitung und die Metallwerkstatt aus

2000

  • Im Juni findet die erste selbstständige Prüfung zum Heilerziehungspfleger im Tennental statt
  • Das Seminar für Sozialtherapie erhält die Anerkennung als Ergänzungsschule durch das Sozialministerium Baden-Württemberg

2003

  • Am 28. September gründen wir den Parzivalzweig der Anthroposophischen Gesellschaft.
    Die vielfältige anthroposophische Arbeit, die die Gemeinschaft von den ersten Tagen an begleitet hat und die kontinuierlich auf die vielfältigste Art gepflegt wird, bekommt damit einen eigenen Rahmen

2004

  • Ältere Mitarbeiter beziehen die Apartments des Strohscheinhauses

2006

  • Mit dem Löfflerhaus schaffen wir ein Angebot für ambulant betreutes Wohnen
  • Das integrative Tennental-Theater nimmt seine Tätigkeit auf

2007

  • Die Urnenstelle wird gebaut und eingeweiht
  • Als Instrument der Qualitätsentwicklung führen wir die „Wege zur Qualität“ ein

2009

  • Im Rahmen des neu eingeführten Qualitätsentwicklungsprogramms „Wege zur Qualität“ findet ein Diagnoseaudit statt

2010

  • Eine Außenwohngruppe bezieht das Hölderlinhaus in Deckenpfronn
  • Generationenwechsel in der Leitung der Dorfgemeinschaft

2012

  • Gründung des Kindergartens

2015

  • Gefördert durch den Freundeskreis der Dorfgemeinschaft  können wir unseren Raum der Stille einweihen
  • Eine zweite Außenwohngruppe bezieht eine ambulant betreute WG in Deckenpfronn.

2016

  • Einweihung der Neuen Mitte:
    Entstanden sind neue Seminar- und Therapieräume. Auch die Arztpraxis und der Förder- und Betreuungsbereich finden in den Räumlichkeiten eine neue Heimat.

2018

  • Umwandlung der Vereinsstruktur:
    Wir führen geschäftsführende Vorstände und einen Aufsichtsrat ein
  • Wir richten die Mitgliederversammlung des Anthropoi Bundesverbands im Tennental aus