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Leben

TennenTalTheater

Vorhang auf für ein Kleinod des inklusiven Theaters! Wahre Sternstunden beschert das TennenTalTheater (TTT) alljährlich einem bezauberten Publikum, wenn es unter freiem Himmel und mit leidenschaftlicher Spielfreude die großen Themen der Menschheit auf die Bühne bringt – verpackt in fesselnde Stücke von Goethes „Faust“ bis hin zu Dürrenmatts „Romulus“.

Grundlage der mitreißenden Aufführungen ist eine intensive Probenarbeit, in der Regisseurin Marion Schroth auf Methoden Michael Tschechows und Rudolf Steiners zurückgreift. Basierend auf ihrer langjährigen Erfahrung in der Sprachtherapie und Theaterpädagogik entwickelt die Theater-Chefin eigene Ansätze, um die Spieler durch den Probenprozess bis hin zur Aufführung professionell zu begleiten. Besonderen Wert legt sie dabei auf tiefe, bewegende Inhalte, die mit großen, sprechenden Bildern umgesetzt werden können. Eine innige Beziehung zum Schöpfer des Stoffes und seinen Intentionen erwächst dabei.

Herzstück jeder Aufführung ist das stets wandlungsfähige, wunderbar harmonierende TTT-Ensemble. Zusammengesetzt aus Tennentalern aller Bereiche konstituiert sich die vielseitige Formation jedes Jahr neu, um einmal in der Woche und im Rahmen von Intensiv-Probenwochenenden zu üben. Dabei kann sich jeder Einzelne als handlungstätiger Akteur in der selbstständig charaktervoll geführten Rolle erleben und über sich hinaus wachsen.

Dass der Zuschauer das Schauspiel als Gesamtkunstwerk für alle Sinne erlebt – dafür zeichnen viele fleißige Hände verantwortlich: Unverzichtbar für das zauberhafte Flair der Aufführungen sind die ideenreichen Kostümfrauen und Maskenbildnerinnen, die fantasievollen Bühnenbildner aus der Astholzwerkstatt und dem FuB-Bereich – nicht zuletzt die feinfühlig agierenden Musiker und Sänger. Wer kann da schon widerstehen? Und so nimmt es nicht wunder, dass das freudige Kunstfest ein Jahr für Jahr größer werdendes Publikum mit dem Theater-Virus infiziert.

Die bisherigen Inszenierungen:

2005 – Johann Wolfgang von Goethe: „Faust“
2006 – William Shakespeare: „Sommernachtstraum“
2007 – Friedrich Schilha: „Der Glöckner von Notre Dame“
2008 – Henrik Ibsen: „Peer Gynt“
2010 – Jewgeni Schwarz: „Der Drache“
2011 – Gotthold Ephraim Lessing: „Nathan der Weise“
2012 – William Shakespeare: „Der Sturm“
2013 – Ferdinand Raimund: „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“
2014 – Jean Anouilh: „Jeanne oder die Lerche“
2015 – Christopher Marlowe: „Die tragische Historie des Dr. Faustus“
2016 – Kurt Wilhelm: „Der Brandner Kaspar und das ewige Leben“
2017 – Ödön von Horvath: „Himmelwärts“
2018 – Friedrich Dürrenmatt: „Romulus der Große“
2019 – Thornton Wilder: „Alkestiade“